| Urnengemeinschaftsgrab in Flöha. Foto: T. Goldbecher |
Tuesday, 27 January 2015
Kaum noch Särge in der Erde
Gelbe Rosen und Tulpen stecken in der dunkelgrünen Vase aus Plastik. Monika Leonhardt drückt sie noch ein Stück tiefer in die gefrorene Erde. Der Todestag ihrer Mutter liegt nicht lange zurück. Jede Woche besucht sie die Erdgrabstätte ihrer Eltern. "Für mich ist das ein Bedürfnis, regelmäßig hierherzukommen", sagt die 67-Jährige.
Thursday, 22 January 2015
Den Tod ertragen können
| Hospizhelferin Carmen Sehm, Foto: T. Goldbecher |
Carmen Sehm ist eine von fünf ehrenamtlichen Helfern aus Mittelsachsen, die sich beim Chemnitzer Kinderhospizdienst engagieren.
Langsam trieben die bunten Schiffchen den Bach hinunter. Carmen Sehm hatte sie gemeinsam mit ihrem Schützling gefaltet. Spontan sei ihnen die Idee gekommen, Wünsche auf das Buntpapier zu schreiben. "Ich wünsche mir, dass Vati keine Schmerzen mehr hat", stand auf einem der Schiffchen.
Seit einem Jahr ist Carmen Sehm aus Flöha eine ehrenamtliche Helferin in dem Chemnitzer
Wednesday, 7 January 2015
Glaube, Liebe und Hoffnung
Friday, 31 October 2014
Ein gutes Leben ohne Wachstum
Sie wollen weniger konsumieren, dafür mehr teilen und selber produzieren. Immer mehr Menschen setzen sich für ein gutes Leben jenseits vom Wachstumsdogma der Wirtschaft ein.
Tuesday, 14 October 2014
Ein Handel mit Nebenwirkungen
Das Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der EU ist einer der
größten Wirtschaftsdeals aller Zeiten. Die Chancen und Risiken aus
amerikanischer Sicht.
| Das Europaviertel in Brüssel. Fotos: Tanja Goldbecher |
Tuesday, 2 September 2014
Schäfer in Sachsen: Mit Leidenschaft, ohne Zukunft
Grüne Weiden, duftendes Heu und Seelenruhe scheinen wie die perfekte Idylle.
Doch Schafehüten ist kein Traumjob. Geringer Verdienst und fehlender
Nachwuchs bedrohen die Existenz der sächsischen Schäfer.
Behutsam streicht er Otto über das weiße Maul. Der Ostfriesische Milchschafbock lugt zwischen den Holzstäben hervor. Sobald sich Uwe Keinert seinem Stall nähert, beginnt der Bock zu blöken. Es ist sechs Uhr am Morgen, Zeit für die erste Fütterung. Keinert verteilt Berge von Heu auf die Futterraufen der Schafe. Eine Schippe Kraftfutter veredelt die Mahlzeit. Otto schnauft, als er sein Maul in den trockenen Grashalmen vergräbt.
| Uwe Keinert und seine Partnerin Branka Buck kümmern sich um die kleinen Lämmer. Foto: Tanja Goldbecher |
Behutsam streicht er Otto über das weiße Maul. Der Ostfriesische Milchschafbock lugt zwischen den Holzstäben hervor. Sobald sich Uwe Keinert seinem Stall nähert, beginnt der Bock zu blöken. Es ist sechs Uhr am Morgen, Zeit für die erste Fütterung. Keinert verteilt Berge von Heu auf die Futterraufen der Schafe. Eine Schippe Kraftfutter veredelt die Mahlzeit. Otto schnauft, als er sein Maul in den trockenen Grashalmen vergräbt.
Sprachassistenz in Sachsen
Über den Sprachassistenten freuen sich nicht nur die Lehrer des Agricola-Gymnasiums in Glauchau. Vor allem die Schüler genießen den aufgepeppten Französischunterricht.
| Hugo Flotat-Talon hat ein Jahr lang Französisch unterrichtet. Fotos: Hugo Flotat-Talon |
Alle Worte, die vor der Klasse über seine Lippen gehen, sind auf Französisch. Hugo Flotat-Talon redet über Deutschland und Frankreich, über die Annäherung nach dem Zweiten Weltkrieg und den Austausch, der noch immer gefördert wird. Verstehen die Schüler etwas nicht, schreibt der Franzose die Vokabel an die Tafel. Seit Oktober ist er ein Sprachassistent im Georgius-Agricola-Gymnasium in Glauchau.
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